Wie ich mir ein glückliches Leben erschaffen habe- die MACHT der DENKMUSTER

Hallo und herzlich Willkommen zu einem neuen- und ganz persönlichen Beitrag von mir.

Heute möchte ich mit Dir teilen, wie ich mir ein glückliches Leben erschaffen habe. Ich war nämlich nicht immer so glücklich- genau genommen war ich 29 Jahre lang oft sehr unsicher, oft auch traurig, manchmal sehr verzweifelt und vor allem in Beziehungen NIE lange glücklich (sorry an alle Ex-Partner, die das lesen- aber das weißt Du eh :-) UND es hat nichts mit DIR zu tun!!!).


Game Changer Coaching


Mit 29 Jahren habe ich etwas erlebt, was mein weiteres Leben grundlegend geändert hat- und wofür ich bis heute unendlich dankbar bin. Ich habe die contextuelle Philosophie von Stephan und Maria Craemer kennengelernt und an deren Coachings teilgenommen. Was ich DA gelernt habe und wie ich das in den letzten 11 Jahren nutzen konnte, um mir nach und nach in allen Lebensbereichen ein erfülltes Leben zu erschaffen, möchte ich nun mit Dir teilen.


Denn mein größter Wunsch ist, dass Du anfängst, Dein volles Potential zu leben. Dass Du Dich von altem Ballast befreist (vor allem von dysfunktionalen Denkmustern für ein glückliches Leben) und wieder GANZ DU bist. Dass Du nicht versuchst jemand anderes zu sein- wozu auch? Denjenigen gibt es doch schon- sei keine schlechte Kopie von irgendjemanden, den Du cool findest. Finde lieber heraus, was DICH ausmacht und was DU möchtest! Ich verrate Dir auch meinen Trick, wie ich immer herausfinde, was ich eigentlich will (denn sein wir mal ganz brutal ehrlich. Wir wissen nicht immer, was wir wollen :-)) Möchtest Du wissen, wie ich mir ein glückliches Leben erschaffen habe?


Dann lies weiter :-)


Meine 3 wichtigsten Erkenntnisse auf meiner Reise und die Grundlage meines glücklichen Lebens


1) Denkmuster bestimmen, wie ich die Welt wahrnehme und wie ich MICH wahrnehme- und ich kann sie ändern, wenn mir nicht gefällt, was ich sehe :-)


Ich habe bei Stephan und Maria Craemer gelernt, dass alle Menschen bestimmte Leitsätze haben, die sie meist schon in der Kindheit ausbilden und die zusammenfassen, was sie im Kern über sich selbst denken. Ich habe über mich gedacht "Ich bin nicht gut genug" und "Ich bin nicht liebenswert". Natürlich habe ich nicht seit meiner Geburt so über mich gedacht- solche Leitsätze, das weiß ich natürlich auch als Psychotherapeutin, entstehen wenn das Leben nicht so läuft, wie wir es erwartet haben. Wenn wir enttäuscht werden oder große Angst haben.


Im Grunde versucht unser Hirn ja immer, allen Erlebnissen einen Sinn zu geben- denn nur so können wir lernen und unser Verstand versucht uns zukünftig vor "negativen" Situationen zu schützen. Im Grunde ist das eine Überlebensstrategie, denn in der Steinzeit war man dem Tode geweiht, wenn man aus einer Gemeinschaft ausgeschlossen wurde. Dann hatte man weder Essen noch Schutz. Daher ist immer noch in ganz primitiven Hirnstrukturen verankert, dass es überlebenswichtig ist, nicht ausgeschlossen zu werden.


Aber zurück zu meiner Geschichte. Meine Leitsätze subsummieren was ich dachte, wenn ich eine schlechte Note bekommen habe (das konnte auch eine 2 sein...) DU BIST NICHT GUT GENUG! Oder wenn ein Mann kein Interesse an mir hatte (ich hatte gar nicht gefragt...) DU BIS NICHT LIEBENSWERT! Oder mich betrog (auch wenn ich ihn schon längst nicht mehr geliebt hatte) DU BIST NICHT GUT GENUG UND NICHT LIEBENSWERT!!!!!


Wichtigste Erkenntnis aus meinem Coaching war, dass das alles QUATSCH war! Großer Quatsch- einfach Interpretationen, die mein Verstand produzierte, um mich vor ähnlichen Erfahrungen zu schützen.


In einer genialen Übung konnte ich mich von meinen Leitsätze verabschieden und ein neues Denkmuster über mich entwickeln. Jetzt gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist, Du kannst ein Denken über Dich schnell hinterfragen und auch ändern. Die schlechte ist, Dein neues Denken ist anfangs wie eine zarte kleine Pflanze, die ständig gehegt und gepflegt werden will, um zu einem starken Baum zu werden. Das heißt, Du musst ÜBEN, ich würde sogar so weit gehen und sagen Du musst TRAINIEREN, um ein neues Denkmuster dauerhaft zu etablieren und zu erreichen, dass Dein Versand auf das neue und nicht das alte zurückgreift- besonders in Situationen, wo es nicht so läuft wie Du gern möchtest :-).


Kommen wir zu Erkenntnis Nr. 2:


2) Nur wer mit seiner Vergangenheit in Frieden ist, kann wirklich glücklich sein


Vor dem Coaching hatte ich gute 5 Jahre keinen Kontakt mehr zu meinem Vater. Wir hatten einen großen Streit und danach konnten wir lange nicht mehr ohne Vorwürfe miteinander reden, so ließen wir es irgendwann. Ich werde öffentlich nur so viel sagen, ich hatte viele Vorwürfe meinem Vater gegenüber und es war mir wichtiger, an diesen festzuhalten, als eine gute Beziehung zu ihm zu haben. Ich hatte in dem Coaching eine Erkenntnis, die mir wie Schuppen von den Augen fiel. Mein Vater konnte nichts von dem, was ich ihm vorwarf, mehr ändern. Denn es lag alles in der Vergangenheit UND meine Geschichte, die ich mir all die Jahre über meinen Vater und unsere Beziehung erzählt hatte, war voll mit meinen Interpretationen. Ich hielt es für die Wahrheit, es war aber schlicht nicht die Wahrheit. Ich fand immer noch vieles nicht gut, was mein Vater mal gemacht oder gesagt hatte, aber ich beschloss dem Ganzen ein Ende zu setzen. Ich entschied mich ganz bewusst dafür, eine gute Beziehung mit ihm haben zu wollen in der ZUKUNFT und dafür alle meine Vorwürfe, fand ich sie auch noch so berechtigt, fallen zu lassen.


Ich begann auch mal das Ganze von der anderen Seite zu sehen- ich begriff, was ich meinem Vater für Leid zugefügt hatte durch all meine Vorwürfe, all meine Wut auf ihn, all die Streits und nicht zuletzt den Kontaktabbruch. Ich entschuldigte mich bei ihm, sagte ihm, sass ich ihn liebte und dass er nichts falsch gemacht hatte. Denn, er ist mein Vater und er hat mir mein Leben geschenkt und er liebt mich und wo bitte steht geschrieben, dass Eltern immer die Erwartungen ihrer Kinder erfüllen müssen?! :-)


Dadurch passierte etwas geradezu MAGISCHES. Mein Vater brach nicht nur in Tränen aus und freute sich wie ein Kind, er begann auch- in dem Gespräch und vielen folgenden- sich bei mir für alle möglichen Dinge zu entschuldigen...Jahre lang hatte ich versucht eine Entschuldigung durch Vorwürfe zu bekommen und war gescheitert- jetzt, wo ich FRIEDEN mit ihm geschlossen hatte und gar keine Entschuldigung mehr brauchte, gab er sie mir:-). Das ist der Zauber: wenn Du im Frieden bist, entsteht Frieden. Wenn Du im Streit bist, entsteht Streit. So einfach ist das.


Mein Vater und ich führen nun seit 11 Jahren eine sehr glückliche, sehr innige und sehr liebevolle Beziehung und das ist ein wahres Geschenk- und so viel mehr wert als recht zu haben...und nicht zuletzt ist diese Vollständigkeit mit meinem Vater die Grundlage meiner sehr glücklichen Partnerschaft mit meinem Mann seit nun auch 11 Jahren :-) Nein, das ist KEIN Zufall :-)


...und führt mich zu Erkenntnis Nr. 3:


3) Ich kann nur eine glückliche Partnerschaft mit einem Mann haben, wenn ich positiv über Männer denke


Das führt mich zu der letzten wesentlichen Erkenntnis und einem wahren Life Changer! Ich kann nur mit einem Mann glücklich sein, wenn ich auch positiv über Männer denke.

Was heißt das? Naja, früher hatte ich ja ganz viele Vorwürfe meinem Vater gegenüber. Mein Vater ist ja ein Mann. Das prägte auch, wie ich über Männer dachte. Ich hatte auch Vorwürfe wie mein Vater mit meiner Mutter oder Bonusmutter (ich mag den Begriff Stiefmutter nicht) umging, was wiederum mein Bild von Beziehungen prägte.


All das prägte, welche Männer ich mir für eine Partnerschaft aussuchte. Wir wollen uns ja immer das bestätigen, was wir für die Wahrheit denken. Wenn ich also denke, Männer kann man nicht vertrauen, was ziehe ich dann in mein Leben? Genau, Männer, die mich anlügen. Wenn ich denke, als Frau muss man doch eh immer alleine zurecht kommen, können Beziehungen dann von Dauer sein? Wohl eher nicht. Wenn ich denke Männer sind schwanzgesteuerte Arschlöcher, die sich nur für Sex interessieren und denen ICH egal bin, kann ich dann ein erfülltes Sexleben haben? Das wird schwierig...Also wandelte ich, was ich über Männer dachte. Ich begann damit, einfach mal alles aufzuschreiben, was ich dachte und dann Beweise für das Gegenteil zu suchen. Angefangen bei meinem Vater. Wenn ich dachte "er hat sich ja nie um mich gekümmert"- stimmt das überhaupt? Er hat immer Unterhalt gezahlt, ich hab ihn immer besucht, wir waren im Urlaub zusammen, er hat immer Interesse an meinem Leben gezeigt. Es gab zig Beispiele dafür, dass ich ihm nicht egal war, dass er mich geliebt hat. Ich begann zu sehen, dass viele Dinge mehr mit der Situation zu tun hatten (ich war ganz klein, als sich eine Eltern trennten) und weniger mit mir.


Langsam veränderte sich mein Bild von meinem Vater und damit auch mein Bild von Männern. Dann machte ich eine Übung aus dem Coaching, die so einfach wie genial ist. Ich schrieb zum ersten Mal in meinem Leben auf, was für einen Mann ich mir eigentlich wünschte! Da fiel mir auf, dass ich das noch nie getan hatte. Ein paar Wochen später stand MEIN Mann vor der Tür unserer WG und wollte einziehen. Er brachte tatsächlich alles mit, was auf meiner Liste stand. Es war wie ein Sog- ich zog ihn in mein Leben und ich bin überzeugt davon, ich hätte einen Weg gefunden ihn zu übersehen, wenn ich noch in meinem alten Film gewesen wäre. Oder ich hätte ihn schnell wieder vergrault.


Genau genommen habe ich das sogar nach ca. einer Woche Beziehung. Da machte ich nämlich aus dem dämlichen Grund Schluss, dass einfach alles zu einfach und zu schön lief mit ihm....da konnte doch etwas nicht stimmen? Mein Verstand lief Amok- er sagte mir, dass ich mich lieber trennen sollte, dass er nicht der Richtige sein könne. Zum Glück merkte ich schnell, dass das Quatsch war und er nahm mich -zum Glück- wieder zurück. Er ist einfach ein sehr entspannter Kerl :-). Heute weiß ich, dass mein Verstand zum einen gegen das Unbekannte und Neue Amok lief und ich ihn zum anderen testen wollte. Ich hatte immer Freunde gehabt, die sehr dramatisch waren, wenn ich Schluss machen wollte. Das wollte ich nicht mehr- seine sehr entspannte Antwort auf mein Schlussmachen ("Ok, schade, hätte schön werden können mir uns!") war wichtig für mich, um zu sehen, dass er seinen Selbstwert nicht von unserer Beziehung abhängig macht und auch in einer Krise respektvoll mit mir umgeht).


Ja, das waren meine drei wichtigsten Erkenntnisse aus meinen Coachings.

Ich hoffe, dass das Teilen dazu führt, dass mehr Menschen von der Möglichkeit erfahren, seine äußere Welt durch eine Änderung seiner inneren Welt neu zu gestalten und damit ganz neue- und manchmal für einen selbst erstmal fast unvorstellbare- Ergebnisse in seinem Leben zu produzieren.


Es ist genial- und nicht leicht. Unser Verstand sabotiert gern. Er hält gern an alten Denkmustern fest, weil er weiß, dass die "sicher" sind- die haben den Menschen bis jetzt zumindest am Leben gehalten. Das tun sie- aber sie sind nicht immer funktional für ein GLÜCKLICHES Leben.


Also- möchtest Du nur überleben, oder ein glückliches Leben?


Ach ja- und meinen Trick verrate ich Dir noch, wie versprochen :-) Wenn ich herausfinden möchte, was ich wirklich will, versetze ich mich gedanklich in mein weises, uraltes, ca. 90-jähriges Ich und ich höre der alten Verena zu. Ich höre, was sie mir rät. Mit aller Lebenserfahrung und kurz vorm Ende des Lebens, wo man, glaube ich, die wichtigen von den unwichtigen Dingen im Leben viel besser unterscheiden kann, als als junger Mensch. Die alte Verena hat mir z.B. geraten mal eine Pause vom Arbeiten einzulegen und mich die letzten vier Jahre fast ausschließlich um unsere zwei kleinen Kinder zu kümmern. Oder sie rät mir auf meine Ernährung zu achten und mich viel zu bewegen- um auch im Alter noch fit und mobil zu sein :-)


Lass mir gern Deine Gedanken da unter diesem Beitrag! Konntest Du etwas mitnehmen von meinen Erkenntnissen? Kennst Du das auch? Hast Du auch schon Denkmuster erfolgreich gewandelt und ganz neue Ergebnisse in Deinem Leben gehabt? Ich freu mich von Dir zu lesen!


In diesem Sinne,


DenkDichGlücklich,

Deine Verena









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